Besserbitch-Like A Bitch, Just Better…

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Besserbitch sind vier Maedels aus Schweden (wie koennte es anders sein?), die sich dem Punk-Rock verschrieben haben. Ich habe sie alle vier zusammengetrommelt und zur Rede gestellt. Dabei sind nicht nur ein paar interessante Dinge über ihre Band herausgekommen, sondern auch ein hoechst verheißungsvoller Deal.

besserbitch_01Wusstet ihr, dass es das Wort „Besserwisser“ auch in der schwedischen Sprache gibt und dort dieselbe Bedeutung hat wie bei uns im Deutschen? So entstand nämlich der Name der schwedischen Punk-Rock Combo Besserbitch: Gitarristin Sanna wollte irgendjemanden als Besserwisser beschuldigen, allerdings nannte sie denjenigen versehentlich einen Besserbitcher. So war der Bandname der vier Mädels geboren, die sich von Anfang an dem Punkrock verschrieben hatten und sich somit gegen den skandinavischen Sleaze-Trend der letzten Jahre wenden. „Wir mögen keine Rivalität und hauptsächlich mögen wir keinen Sleaze“, teilt uns Drummerin Elsa mit. Elin, die für die zweite Gitarre und den Gesang zuständig ist, fügt währenddessen hinzu:  „Wir alle hören eigentlich hauptsächlich Punk und Hardcore und das ist die Art von Musik, die wir auch von Anfang an spielten wollten. Einfach das, was wir selber gerne hören.“ Wenn die vier ein paar Bands nennen sollen, die sich in ihrem Sound wiederfinden, kommt es wie aus der Pistole geschossen zu Antworten wie den Misfits, Social Distortion und den Distillers. „Eigentlich habe ich noch viel mehr Einflüsse, ich schreibe zum Beispiel alle Songs im Singer/Songwriter Stil und erst im Proberaum verwandeln sie sich dann in Punk“, erklärt uns Elin.

besserbitch_02Besserbitch spielen nun schon seit etwas mehr als zwei Jahren zusammen und spielten jüngst ein neues Demo ein, bei dem sie endlich ihren Sound gefunden haben. „Wir sind eine Horde Mädchen, die gerne Partys feiert, Punk-Rock spielt und auch mal das ein oder andere Bier trinkt. Als wir anfingen, miteinander zu spielen, waren wir alle, bis auf unsere Drummerin Elsa, Anfänger an unseren Instrumenten“, sprudelt es aus Elin heraus. „Ich lerne zum Beispiel erst gerade jetzt Power-Chords!“, fügt sie lachend hinzu und ist gar nicht mehr zu bremsen. „Am Anfang waren wir richtig schlecht, aber wir haben in den letzten zwei Jahren viel geübt und mit den Aufnahmen zu unserem zweiten Demo endlich unseren Sound gefunden. Wir werden immer besser und haben jede Menge Spaß dran – wenn wir den nicht hätten, würden wir es ja schließlich auch nicht tun.“ Das Demo von Besserbitch kann man sich auf ihrer MySpace-Seite anhören oder bei einem ihrer Gigs erwerben.

besserbitch_04Zum Thema Gigs frage ich sie natürlich sofort, ob sie nicht auch mal Lust hätten oder vielleicht sogar schon Pläne schmieden, mal in Deutschland zu spielen. „Ja, wir würden wirklich gerne mal in Deutschland spielen! Wir hatten auch schon einige Anfragen und Angebote, nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus Italien und Frankreich“, klärt Elin uns über die Livepläne der Band auf. „Aber leider haben wir kein Label und es ist sehr schwer, sowas zu finanzieren. Aber wir würden gerne mal nach Deutschland kommen und bei euch spielen!“ Ich unterbreite den sympathischen Schwedinnen derweil mehr aus Spaß als aus Absicht das Angebot, dass sie, solange sie die Flüge selber bezahlen würden, im Sommer bei dem geplanten 11th Street Kidz Festival auftreten können. Als Gegenleistung erhalten sie ein 50 Liter Fass deutsches Bier. „Da schlagen wir sofort ein, Deal!“, geben die vier einstimmig von sich. Damit haben wir wohl die erste bestätigte Band für ein Festival ohne Location und ohne Datum, haha. Aber besser als die Festivals, die schon Karten verkaufen, ehe eine Band bestätigt worden ist, oder?

besserbitch_03Natürlich frage ich auch Besserbitch unsere Trademark-Frage, schließlich kann ich mir vorstellen, dass es nach zwei Jahren Bandgeschichte schon allerhand lustige Geschichten zu erzählen gibt. „Da gab es so eine Stalking-Sache, die war aber nicht lustig sondern eher sehr ernst…“, antwortet Ada (Bass) auf unsere Frage sehr nachdenklich. Doch mit einem beherztem „Ha, reingelegt!“ belehrt sie uns auch gleich eines besseren, ehe sich Elin anschickt, uns doch noch eine ernstgemeinte Antwort zu geben. „Ein paar lustige Sachen sind schon passiert. Es gab mal ein paar Jungs, die eine Band namens Boyfriends Of Besserbitch gründen wollten oder einen Typen, der uns erzählte, dass er sich wünscht, er hätte seine Unschuld zu einem unserer Songs verloren.“ „So richtig viele lustige Sachen sind noch nicht passiert, aber vielleicht ändert sich das ja, wenn wir nach Deutschland kommen!“ fügt Senna (Gitarre) hinzu, ehe sie uns erzählt, dass Ada in einem Altenheim arbeitet und die Menschen dort sehr an ihrer Band interessiert sind. „Und das, obwohl sie eigentlich gar nicht wissen, was genau wir machen und was das für eine Musik ist.“
Ich schlage natürlich sofort vor, dass sie mal ein paar der älteren Herrschaften mit zu ihren Gigs nehmen müssen, um sie aufzuklären, doch Senna erzählt mir, dass schon mal einer da war.
„Er mochte es wirklich!“, freut sie sich, doch Elin lässt ihr nicht viel Zeit zur Freude. „Natürlich mochte er es – er war so gut wie taub!“ Nach diesem Punkt fiel mir nicht mehr wirklich eine Frage ein, mit der man das Geschehene noch hätte toppen können, so bedankte ich mich bei der Band und überließ ihnen die letzten Worte. „Wir machen viele Witze, sind nette Menschen und keine Alkoholiker!“, geben Senna und Ada eine weitere, nicht ganz ernst gemeinte Antwort. Wieder ist es Elin, die dann den mehr oder weniger ernstgemeinten Abschluss bringt: „Hoffentlich klappt das mal mit einem Gig in Deutschland oder gar einer kleinen Tour! Und hoffentlich akzeptiert ihr uns dann auch, obwohl wir nur einen halb-deutschen Namen haben!“

www.myspace.com/besserbitch

4 thoughts on “Besserbitch-Like A Bitch, Just Better…”

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    Hören sich ja sympatisch an, muss ich wohl mal auf die myspace seite schauen!

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