Grand Design-Die Soehne von Def Leppard

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Die Schwedischen Hard Rocker von Grand Design starten derzeit richtig durch: Sie tauchen in vielen Toplisten des vergangenen Jahres mit ihrem Album Time Elevation unter den Top Ten auf und bekamen ueberall sehr positive Resonanzen. Auch bei uns, den 11th Street Kidz, kam das Album sehr gut an und bekam drei von fuenf Rock-Girls.

Da Def Leppard-mäßiger 80er-Jahre-Hard Rock anscheinend gut bei den Leuten ankommt, fragten wir bei Gitarrist Peter Ledin nach, wie sie ausgerechnet auf diesen Stil gekommen sind.
„Wir lieben diese Art von Musik einfach – Def Leppard, TNT, Queensryche, die Scorpions und viele andere der großen Stadionbands der 80er. Es gibt heutzutage nicht mehr viele Bands, die diesen Stil spielen und so kam eins zum anderen.“ Neben den von Peter Ledin aufgezählten Bands werden Grand Design auch oft mit Tesla, Europe und den frühen Bon Jovi verglichen. Einen Vergleich allerdings haben bisher nur die 11th Street Kidz gezogen – Warrant. Vor allem in dem Song Sad Sound Of Goodbye klingt die Band dermaßen nach der Combo rund um Jani Lane, dass es einen in den Wahnsinn treibt – im positiven Sinne. „Oh, da seid ihr aber die ersten, die uns mit Warrant vergleichen. Aber damit können wir leben, Cherry Pie von ihnen ist eins unserer absoluten Lieblingswerke“, informiert uns Peter weiter über die muikalischen Vorlieben der Band. Natürlich haben wir einen weiteren Vergleich am Start, den sonst niemand bisher gebracht hat: Mötley Crüe. Versteht uns nicht falsch, Time Elevation klingt zu keiner Sekunde nach Mötley Crüe, aber der Songtitel Piece Of The Action ist jedoch ein kleiner aber feiner Tribut an die großen Helden der 80er. „Vielleicht hatte unser Sänger Pelle dieses Stück der Crüe im Kopf, als er die Lyrics für diesen Song schrieb. Die Crüe ist eine der besten Bands der 80er und sicherlich auch eine Inspiration für unser Album gewesen!“, klärt uns Peter auf, ehe er uns von seinem Lieblingssong auf dem Album erzählt.  „Piece Of The Action ist mein Lieblingssong auf dem Album! Diese Riffs, die Melodie – es macht einfach sehr viel Spaß diesen Song live zu spielen, und ich denke, dass dieser Track das Zeug dazu hat, eine richtige Hard Rock-Hymne zu werden.”

Ich kläre Peter umgehend darüber auf, dass mein absoluter Favorit auf dem Album die Ballade Love Will Know ist und ich finde, dass dieser Song, genau wie Sad Sound Of Goodbye, absolutes Hitpotential hat. „Danke Eric, wir wissen das zu würdigen! Dieser Song wächst und wächst und wächst – am Anfang wollten wir diesen Song nicht einmal mit aufs Album packen. Mittlerweile denken wir, dass man diesen Song entweder liebt oder hasst – da gibt es nichts dazwischen. Einen Hit hatten wir leider bisher noch nicht, aber die Leute in Japan stehen sehr auf Love Will Know, vielleicht schaffen wir es ja damit. Allerdings wäre mir persönlich auch jeder andere Song recht…“, lacht Peter und bietet uns damit sofort Gelegenheit zum Themawechsel. Grand Design haben nicht nur ein deutsches Label, sondern bereits eine Grundsolide Fanbase in Deutschland, da bietet es sich also für die fünf Schweden an, eine kleine Deutschlandrundreise zu absolvieren. „Wir wollen wirklich gerne in Deutschland spielen, aber derzeit ist noch nichts gebucht! Wir verhandeln mit einigen deutschen Bookern und es ist auch schon einiges in der Mache, aber ein bisschen brauchen wir noch. Es ist wirklich geil, die Songs von Time Elevation live zu spielen und wir freuen uns darauf, unsere Fans ins Deutschland zu treffen!“, sprudelt es aus Peter über die deutschen Tourpläne heraus.

Eine Band, die ihre musikalischen Wurzeln so tief in den 80er Jahren hat wie Grand Design, wird live bestimmt auch ein paar Klassiker ihrer Helden zum Besten geben. „Da muss ich dich leider enttäuschen, bisher haben  wir keine Coverversionen gespielt“, sagt Peter nachdenklich, ehe er hinzufügt: „Wir würden auch nicht einfach einen Def Leppard Song covern. Wir würden lieber einen Song aus einer anderen Sparte der Musik nehmen und ihn in unserem Stil interpretieren. Aber in einem kannst du dir sicher sein, es würde definitiv ein Song aus den 80ern sein. Mal sehen, vielleicht passiert es ja eines Tages!“ Wie ich am Anfang schon schrieb, bekommen Grand Design überall nur viel Lob für ihre Scheibe – von der besten Scheibe des Jahres 2009 bis zum größten Werk seit Def Leppards Hysteria war bisher alles dabei. Doch wie wir alle wissen, sind Musiker nie zu 100% mit ihrer Musik und ihren Alben zufrieden – irgendwas stört sie immer und irgendwas würden sie immer gerne im Nachhinein  ändern. Wir fragten Peter, ob dies auch bei Time Elevation der Fall ist oder es jetzt einfach noch zu früh ist, um solche Aussagen zu treffen. „Bisher bin ich mit Time Elevation absolut zufrieden. Es ist das erste Album auf dem ich spiele, das ich mir selber anhöre – und ich würde es mir sicherlich kaufen, wenn es von einer anderen Band wäre. Aber natürlich werden wir versuchen, auf der nächsten Platte noch stärkere Songs zu haben und einen noch fetteren Sound hinzubekommen. Vielleicht übe ich mehr Gitarre vor den Aufnahmen zur nächsten Platte – es gibt immer etwas, was man besser machen kann!“

Natürlich wollen wir auch von Peter eine lustige Grand Design Rock’n'Roll-Geschichte hören, so wie bisher, ganz im Stile unserer Kolumne, von jeder Band, die wir interviewt haben, wollten. „Richard (Drums) und ich legen sehr viel Wert auf Pünktlichkeit – anders als Pelle, der kommt immer zu spät. Irgendwann hatten wir genug und wir haben die Regel eingeführt, dass jeder, der zu spät kommt, dem Rest der Band eine Pizza ausgeben muss. Pelle muss uns jetzt 500 Pizzen ausgeben und wir warten eigentlich nur auf die große Pizza-Party! Also los Pelle, hau rein!“, lacht Peter und legt gleich noch einen nach. „Pelle sorgt eh immer für die Lacher in der Band. Er dachte auch, dass er sämtliche Bassspuren für Time Elevation im Alleingang einspielen könnte. Anstelle eines normalen Picks nahm er allerdings eine Münze und fand dann noch, dass das Ganze sich besonders großartig anhören würde. Wiedermal waren Richard und ich es, die fanden, dass es sich richtig Scheiße anhört – an diesem Tag wurde Pelle klar, dass wir einen richtigen Bassisten brauchten.“ Da Grand Design sich in den letzten Wochen einen Namen gemacht haben, brauchen wir euch diese Band eigentlich nicht noch einmal extra ans Herz zu legen. Wir bedanken uns bei ihnen für das Interview und ihren Support und überlassen ihnen das letzte Wort. „Wir bedanken uns auch bei euch für das Interview und euren Support, hoffentlich sehen wir uns bald auf Tour! An alle anderen: Hört euch unsere Songs an und wenn sie euch gefallen kauft sie! Dann können wir euch eine fette Show liefern, wenn wir mal bei euch in der Gegend spielen!“

www.myspace.com/granddesigner

One thought on “Grand Design-Die Soehne von Def Leppard”

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