Daisys Top 10 Alben 2011

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Eine Top 10 zu erstellen ist nicht immer leicht und dieses Jahr ist es mir besonders schwer gefallen. Insgesamt bin ich mit 2011 sehr zufrieden; die Zahl der Enttäuschungen hielt sich in Grenzen und es gab erheblich mehr interessante Platten als ich hören konnte. Trotzdem denke ich, dass ich mir einen ganz ordentlichen Überblick verschaffen konnte.

Viele Alben waren sehr gut, auch wenn es dieses Jahr meiner Meinung nach kein bahnbrechendes Meisterwerk gab wie 2010 The Age of Adz von Sufjan Stevens. Ich gebe Stevens eine Mitschuld daran, dass in diesem Jahr bei vielen Bands eine zunehmende „Elektronisierung“ zu beobachten war – ein Trend, den ich in den meisten Fällen nicht mitgehen konnte. Nichts dagegen, wenn Bands sich weiterentwickeln, aber wenn alle in dieselbe Richtung gehen wird’s irgendwann langweilig. Aus diesem Grund tauchen alte Lieblinge wie Bright Eyes, The Felice Brothers, Okkervil River oder Iron & Wine nicht in meiner Liste auf (obwohl Tree by the River schon ein sehr guter Song ist). Und um mich mal unbeliebt zu machen füge ich hinzu: Die neue Bon Iver fand ich voll langweilig!

In den vergangenen Monaten haben mich sowohl viele alte Hasen als auch junge Künstler überzeugt, wobei ich mich sehr über die recht hohe Frauenquote unter den besten Alben gefreut habe. Da sag noch mal einer Girls can’t rock! Auf der Zielgeraden gab es dann eine richtige Überraschung, mit einem Album, auf das ich eher zufällig gestoßen bin, aber das bei mir unmittelbar eingeschlagen hat wie eine Bombe. Noch eine Anmerkung: Alben, die ich in den letzten Wochen schon besprochen habe, habe ich in meiner Liste mal außen vorgelassen um micht nicht zu wiederholen, auch wenn sie dort einen Platz verdient hätten, insbesondere Wilco und The Deep Dark Woods. Nun aber genug geredet, hier sind meine zehn Lieblinge plus weitere Empfehlungen:

Platz 10: Dawes – Nothing Is Wrong

Das neue Album der Kalifornier ist wie eine kleine Zeitreise: Wenn man ihren Alt.Country/Folk Rock hört, fühlt man sich unmittelbar in den Laurel Canyon der Sechziger und Siebziger zurückkatapultiert. The Byrds, CSN&Y oder Jackson Browne lassen grüßen. Dennoch klingt Nothing Is Wrong keinesfalls verstaubt oder wie ein Abklatsch alter Meister, denn Taylor Goldsmith und seine Crew haben durchaus ihren eigenen Stil. Es gibt klassische Rocksongs wie Time Spent in Los Angeles, Coming Back to a Man und vor allem If I Had Someone und schöne, ruhige Lieder wie My Way Back Home oder Million Dollar Bill (das noch ein zweites Mal in dieser Liste auftauchen wird). Dabei beweist das Quartett immer wieder sein Gespür für große Melodien. Erwähnenswert ist auch How Far We’ve Come mit der grandiosen Zeile: The only point of clocks and maps/the only point of looking back/is to see how far we’ve come. Die Krönung ist aber die Pianoballade A Little Bit of Everything, die sehr rührend, aber nie rührselig ist. Einfühlsam erzählt Taylor Geschichten von einem alten Mann, einer zukünftigen Braut und einem Suizidkandidaten. Als der Polizist diesen fragt, warum er von der Brücke springen will, antwortet er: It’s the mountains, it’s the fog/It’s the news at six o’clock, it’s the death of my first dog/It’s the angels up above me, it’s the song that they don’t sing/It’s a little bit of everything. Wer da nicht weint, hat kein Herz.

Platz 9: The Middle East – I Want That You Are Always Happy

Townsville, Queensland ist nun nicht gerade für eine ansehnliche Kulturszene bekannt, da ist es umso erstaunlicher, dass die australische Kleinstadt eine Band wie The Middle East hervorgebracht hat, die vom Sound her auch aus Seattle oder Portland stammen könnte. Happy ist ein erstaunlich abwechslungsreiches, aber doch kohärentes Album. In Anbetracht des Albumstitel ist es schon überraschend, wie düster die meisten Songs sind, z.B. der geisterhafte Auftakt Black Death 1349 oder das desolate, gewaltige Mount Morgan, das den Charakter des alten Goldgräberstädtchens sehr treffend einfängt. Dazu gibt es unter anderem feinen Indie Rock wie in Jesus Came to My Birthday Party, leise Akustikmusik wie in Months, ein instrumentales Klavierstück namens Sydney to Newcastle sowie meinen Liebling, Land of the Bloody Unknown das durch Banjo und Slide Guitar verzaubert. Das besondere an Happy ist auch, dass es, abgesehen von einer EP, das einzige Album von The Middle East ist, die sich wenige Monate nach der Veröffentlichung getrennt haben. So schwingt beim Hören auch immer ein bisschen Wehmut mit, wenn man daran denkt, wie viel großartige Musik diese Band noch hätte zustande bringen können.

Platz 8: The Jayhawks – Mockingbird Time

Bandreunions sind ja bekanntlich so eine Sache: Allzu oft hat man das Gefühl, dass sich die alten Säcke nur um des Kontostandes willen wieder zusammenraufen und nicht etwa aus einer gemeinsamen Leidenschaft für die Musik. Anders ist es bei den Jayhawks: Ich wüsste keine Reunion, die ich mir mehr gewünscht habe. Wir reden hier schließlich von der perfekten Symbiose aus Power Pop und Country Rock. Big Star meets Buffalo Springfield. In den Neunzigern nahm die Band um Gary Louris und Mark Olson zwei Killeralben auf, Hollywood Town Hall und Tomorrow the Green Grass, inklusive so zeitlos-perfekter Songs wie Waiting for the Sun und Blue. Doch 1995 verließ Olson die Band, bevor Louris sie 2003 endgültig auflöste. 2009 aber nahmen die beiden zusammen das Album Ready for the Flood und im September erschien in alter Besetzung Mockingbird Time. Als ich es einlegte, fühlte ich mich augenblicklich in die Neunziger zurückversetzt, so nahtlos schließt das Album an frühere Großtaten an. Olson und Louris harmonieren immer noch wunderbar miteinander und ihr Talent für unvergessliche Melodien ist ihnen nicht abhanden gekommen, vor allem beim Titelsong kann man nur dahin schmelzen, wenn die beiden „There’s so much color in the sky that’s in your eyes“ singen. Ordentlich gerockt wird natürlich auch: Songs wie Cinnamon Love oder Hey Mr. Man erinnern nicht nur vom Titel her an Neil Young. Pouring in the Rain ist ein hübscher Folksong während She Walks in So Many Ways eher poppig ausfällt. Das elegische Tiny Arrows bezaubert in erster Linie durch Louris’ Gitarrenspiel, das perfekt durch Karen Grotberg am Klavier ergänzt wird. Der Zuckerguss auf dem Kuchen ist der vermehrte Einsatz von Streichern, insbesondere in Black-Eyed Susan. Zugegeben: Neu ist das alles nicht, aber so schön! Endlich ist wieder zusammen, was zusammen gehört.

Platz 7: Middle Brother – Middle Brother

Nimmt eine so genannte Supergroup ein Album auf, ist Vorsicht geboten: Zwar hat das Werk durch die schiere Masse an Talent das Potential, etwas Großes zu werden, aber manchmal stehen sich die talentierten Köpfe auch so im Weg, dass nichts Gescheites dabei raus kommt. Als ich daher hörte, dass die Sänger von Delta Spirit, Deer Tick und Dawes – alles Bands, die ich sehr mag -  ein Album zusammen aufnehmen, war ich fasziniert und skeptisch zugleich. Umso glücklicher bin ich, sagen zu können, dass bei ihrer Kollaboration eine sehr hörenswerte Platte herausgekommen ist. Ein Highlight ist natürlich John McCauleys unverwechselbare Reibeisenstimme, die u.a. das rock’n’rollige Me, Me, Me und das Replacements-Cover Portland versüßt. Matt Vasquez von Delta Spirit steuerte z.B. das vom Fünfziger-Jahre-Pop inspirierte Someday sowie das stark an Ryan Adams erinnernde Blue Eyes bei. Taylor Goldsmith ist für die nachdenklichen Songs verantwortlich, wie etwa Thanks for Nothing, Wilderness und, ja, Million Dollar Bill. Unbestreitbarer Höhepunkt ist jedoch der höchst unterhaltsame Titelsong, für den sich die drei Unterstützung bei Countrysänger Jonny Corndawg geholt haben. Musikalisch betrachtet ist Middle Brother zwar nicht gerade revolutionär, aber es macht einfach verdammt viel Spaß, dieses Album zu hören.

Platz 6: Laura Marling – A Creature I Don’t Know

Laura Marling ist, man kann es nicht anders sagen, ein Phänomen: Geboren in Hampshire, England, lernte sie mit fünf Jahren Gitarre spielen. Mit 15 folgten erste Auftritte, mit 16 der erste Plattenvertrag. Und jetzt, mit 21 Jahren, nur 18 Monate nach I Speak Because I Can, veröffentlicht sie ihr drittes Album A Creature I Don’t Know. Das neue Album ist noch einmal eine Steigerung zum vorzüglichen Vorgänger. Während I Speak Because I Can trotz dunkler Momente so unschuldig wie eine Schneelandschaft daherkommt, ist A Creature I Don’t Know, wie der Titel vermuten lässt, düsterer, abgründiger, leidenschaftlicher als der Vorgänger. In den Texten wird geliebt, gestritten und gekämpft als handele es sich um einen Roman von Emily Bronte: Don’t you be scared of me/I’m nothing but the beast/and I’ll call you when I need to feast. Während die Lyrics so poetisch und wunderschön sind wie eh und je, ist die Musik um einiges komplexer als die des Vorgängers. Der Opener The Muse fasziniert durch seinen Jazzeinschlag nebst Banjo, währen The Beast sich von der düsteren Folkballade zum rotzigen Rocksong wandelt. Weitere Höhepunkte sind der tiefschwarze Akustikwalzer Night After Night und das rockige Salinas, bei dem man die brennende Sonne förmlich auf der Haut spüren und den Staub schmecken kann. A Creature I Don’t Know ist ein großartiges, überwältigendes und alles andere als leichtverdauliches Album. Marlings Entwicklung im letzten Jahr ist beachtlich und sie hat die Latte für kommende Alben noch ein Stückchen höher gelegt. Im Grunde kann ihre Karriere nur noch zwei Wege einschlagen: Sie erleidet den kreativen Totalabsturz oder wird die größte Songwriterin ihrer Generation. Ich hoffe auf Letzteres.

Platz 5: Tyler Lyle – The Golden Age & The Silver Girl

Ich weiß gar nicht so genau, was ich über dieses Album schreiben soll, da Tylers liner notes auf seiner Bandcamp-Seite so dermaßen schön sind, dass alles was ich hier schreibe nur ein müder Abklatsch sein kann. Nur so viel: es ist ein break-up album, ein Album über eine Trennung und einen Neuanfang. Auch wenn sicherlich viel Schmerz in diesen Songs liegt, ist es doch insgesamt ein optimistisches Album, ganz nach dem Motto „It is better to have loved and lost than to never to have loved at all.“ Oder um es mit Tyler zu sagen: „But the world moves on and so do we.“ Dieser „Zwiespalt“ zwischen Verzweiflung und Hoffnung, zwischen Verlust und Versöhnung findet sich auch in der Musik wieder. Es gibt es die ruhigen, traurigen Songs wie Sorrow (!), aber auch die hoffnungsvollen, lebensbejahenden Songs (klar in der Überzahl) wie der exquisite Titelsong oder California. Nicht zu vergessen The Wine Maker’s Love Song, eins der schönsten Liebeslieder des Jahres. Besonders reizvoll finde ich die hübschen, dezenten Arrangements, die neben Gitarre und Banjo auch Flöten, Streicher und Trompete beinhalten. The Golden Age & The Silver Girl ist ein rundum gelungenes Album. Mein Wunsch ist: Lest die liner notes und lasst euch verzaubern, holt euch das Album und teilt es mit allen, die gerade jemanden verloren haben. He’ll sing us a song and it will make us feel better.

 Platz 4: The Low Anthem – Smart Flesh

Jedes Mal, wenn ich ein Album von The Low Anthem höre, möchte ich vor Freude weinen, weil es so schön ist. Das ist auch bei Smart Flesh nicht anders. Einen Pluspunkt gibt es schon mal dafür, dass sie ein neues „Instrument“ in die Musikwelt eingeführt haben: Die leerstehende Pastasaucenfabrik. Dort nämlich wurde der Großteil des Albums aufgenommen, was ihm einen besonderen Klang von Weite verleiht. Ich weiß gar nicht, welchen Song ich am liebsten mag: Den Country-Walzer Apothecary Love, den Seventies-Rocker Hey, All You Hippies!, oder das karge I’ll Take Out Your Ashes? Oder doch das bewegende Ghost Woman Blues mit dem betörenden Chorgesang? Nicht zu vergessen das krachende Boeing 737, der vielleicht beste Song über 9/11: I was in the air when the towers came down in a bar on the 84th floor/I bought Philip Petit a round and asked what his high wire was for/He said ‘I put one foot out on the wire, one foot straight into heaven’/as the prophets entered boldly into the bar on the Boeing 737. Auch wenn das Album nicht ganz mit Oh My God, Charlie Darwin von 2009 mithalten, faszinieren The Low Anthem immer wieder durch die wunderbaren Arrangements und das großartige Songwriting. Bitte, bitte, nehmt noch ganz viele Alben auf.

Platz 3: PJ Harvey – Let England Shake

Ich muss jetzt mal ein peinliches Geständnis machen: Dies ist meine erste Platte von PJ Harvey, aber, zu meiner Verteidigung, bestimmt nicht die letzte! Der Titel ist Programm, denn das Album ist erschütternd, überwältigend, verstörend und doch leicht zugänglich. Das zentrale Thema ist der Krieg: Auch wenn es Anspielungen auf die Invasion von Gallipoli gibt, dreht es sich nicht um einen bestimmten Konflikt sondern um Krieg im Allgemeinen. Harvey bedient sich der Stimme der Soldaten, um die Grauen des Kampfes darzustellen, teilweise mit erschreckender Deutlichkeit, wie in The Words That Maketh Murder: I’ve seen and done things I want to forget/I’ve seen soldiers fall like lumps of meet/Blown and shot out beyond belief/Arms and legs were in the trees. “What if I take my problem to the United Nations?”, fragt der unbekannte Soldat und der Hörer ahnt, dass es keinen Unterschied machen würde. Harvey hat ein besonderes Gespür dafür, die Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit und Trauer ihrer Protagonisten zu vermitteln, auch durch die überwiegend traurige und nachdenklich wirkende, aber dennoch wunderschöne Musik. Eine Ausnahme bildet die völlig deplazierte Trompetenfanfare in The Glorious Land: Mit diesem simplen Mittel schafft Harvey es, den gravierenden Unterschied zwischen Propaganda und Realität zu entlarven. Unvergleichlich.

 Platz 2: Gillian Welch – The Harrow & The Harvest

An diesem Album ist einfach alles großartig, sogar das Cover. Nach acht Jahren Pause meldet sich Gillian Welch endlich zurück, und wie. In Zeiten wo wie gesagt selbst die Felice Brothers Richtung Elektro gehen, fand ich es sehr angenehm, ein so ursprüngliches Album zu hören. The Harrow & The Harvest ist fast wie eine kleine Zeitreise in die Frühzeit amerikanischer Musik, die Zeit von Country und Bluegrass, von den Stanley Brothers und Bill Monroe. Wieder mit dabei ist Welchs langjähriger Partner Dave Rawlings, mit dem sie immer noch perfekt harmoniert. Es ist ein sehr ruhiges Album geworden, fast ausschließlich mit Gitarre und Banjo arrangiert, ein sehr trauriges noch dazu, auch wenn sie durchaus zu trockenem Spott in der Lage ist wie etwa The Way the Whole Thing Ends. Man findet nicht oft Alben, die ein so durchgängig hohes Niveau haben. Auf The Harrow & The Harvest gibt es nicht einen schlechten oder auch nur mittelmäßigen Song, sei es das düstere Dark Turn of Mind, das übermütige Six White Horses oder das herzzerreißende Hard Times. Mein persönlicher Favorit ist Down Along the Dixie Line, das sehr an Klassiker wie Carry Me Back to Old Virginia oder White Dove erinnert und so schön ist, das man am liebsten auf der Stelle nach Nashville, Jackson oder New Orleans fliegen möchte. Ein Album, das so einzigartig ist wie ein Faulknerroman.

Platz 1: Southeast Engine – Canary

 Ich mag Konzeptalben. Und ich mag amerikanische Geschichte. Wenn eine Band es also schafft, beides miteinander zu verbinden, hat sie schon mal einen Stein bei mir im Brett. Letztes Jahr mussten sich Titus Andronicus mit The Monitor, ihrem Punk-Rock-Epos über den amerikanischen Bürgerkrieg, in meiner Bestenliste nur Sufjan Stevens geschlagen geben und dieses Jahr hat es ein Konzeptalbum auf Platz eins geschafft. Auf Canary befassen sich Southeast Engine mit der Great Depression, oder genauer gesagt damit, wie eine Familie im ländlichen Ohio diese erlebt. Nachdem ich das Album zum ersten Mal gehört habe, wollte ich einige Tage nicht schlafen oder das Haus verlassen, weil dies ja bedeutete, mit dem Hören eine Pause einlegen zu müssen. So gut ist es. Trotz des ernsten Themas die Musik ist alles andere als düster und schwermütig, sondern überraschend bunt und abwechslungsreich.

Canary fußt wie The Harrow & The Harvest auf klassischem Americana, scheut aber auch nicht modernere Musik. Es gibt Songs in bester Stanley-Brothers-Manier, zurückhaltend arrangiert mit Geige oder Banjo wie etwa Mountain Child oder das umwerfend schöne Adeline of the Appalachian Mountains. Es wird mitunter aber auch ganz ordentlich gerockt wie in 1933 (Great Depression), das schließlich in die Frage mündet: „What’s so goddamn great about the Great Depression?“ Cold Front Blues fasziniert durch den Bläsersatz, wie auch New Growth, das zudem die schönste Zeile des Albums hat: „Just as nature’s intended, new growth is what I am looking for.“ Am Ende gibt es mit Ruthie noch ein wunderschönes Liebeslied, bevor das Album mit dem traditionellem Sourwood Mountain ausklingt. Ich weiß nicht, ob Canary das beste Album des Jahres ist, aber es ist auf jeden Fall das Album, das mich am meisten berührt hat, sei durch die ergreifende Geschichte, die trotz des historischen Hintergrundes hochaktuell ist, oder die unglaublich schöne Musik. Für mich ist es perfekt.

 

Noch einige Alben, die mehr oder weniger knapp an der Top 10 vorbeigeschrammt sind und die ich sehr empfehlen kann:

Bill Callahan – Apocalypse (auch im Studio hat der Mann es drauf!)

A.A. Bondy – Believers

Lucinda Williams – Blessed

Abigail Washburn – City of Refuge

The David Wax Museum – Everything Is Saved

Drive-by Truckers – Go-Go Boots

The Decemberists – The King Is Dead

O’Death – Ourselves

The Deep Dark Woods – The Place I Left Behind

Fruit Bats – Tripper

The Baseball Project – Vol. 2: High and Inside

Josh T. Pearson – Last of the Country Gentlemen

The Head and the Heart – The Head and the Heart (wunderschön melodischer Folk-Pop)

Jason Isbell & The 400 Unit – Here We Rest

Blind Pilot – We Are the Tide

Ryan Adams – Ashes & Fire

William Elliott Whitmore – Field Songs

Warren Haynes – Man in Motion

Tom Waits – Bad as Me

Megafaun – Megafaun (ich behaupte ja, Megafaun sind die besseren Bon Iver)

Mount Moriah – Mount Moriah

Roadside Graves – We Can Take Care of Ourselves

little hurricane – Homewrecker

Stephen Malkmus and the Jicks – Mirror Traffic

Dum Dum Girls – Only in Dreams

Wild Flag – Wild Flag

Bonnie “Prince” Billy – Wolfroy Goes to Town

Dan Mangan – Oh Fortune

Dolorean – The Unfazed

Kurt Vile – Smoke Ring for My Halo

The War on Drugs – Slave Ambient

Hayes Carll – Kmag Yoyo (and other American Stories)

The Milk Carton Kids – Prologue

/p

One thought on “Daisys Top 10 Alben 2011”

  1. Sebastian says:

    Oh, viel zu entdecken. Vor allem Tyler Lyle klang beim ersten Reinhören super.

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